Der 1. Juli war für die Bewohnerinnen und Bewohner des Breitenrains ein einmaliger Tag: Jung und Alt konnten sich auf Strassen und Plätzen frei bewegen, spielen und feiern. Von gelegentlichen Regengüssen liessen sie sich die Stimmung nicht verderben. «Läbigi Stadt» hatte passend zum EM-Final Töggelikästen aufgestellt und einen Wettbewerb organisiert.
Ein autofreier Sonntag löst natürlich langfristig keine Verkehrsprobleme und die Umweltsituation wird durch einen einzigen Tag auch nicht direkt verbessert. Jedoch lassen uns die beiden autofreien Sonntage vom 1. Juli im Breitenrain und vom 19. August in der Länggasse eine Lebensqualität entdecken, die wir an den übrigen 363 Tagen im Jahr mit unserem eigenen Verkehrsverhalten mitgestalten können. Zudem werden mit den autofreien Sonntagen auch all jene einmal mit einem festlichen Tag belohnt, die kein Auto besitzen (in der Stadt Bern weit über 40% der Haushalte) oder die selten mit dem Auto unterwegs sind.












